Im Rahmen der Veranstaltungen „300 Jahre Stadtbrand Reutlingen“.
Zwischen den folkloristisch-schmissigen Tänzen aus Galantha und dem prunkvollen Meisterwerk von Mozart hat sich Ariane Matiakh eine Perle aus unserer Zeit vorgenommen:
Heutige Naturkatastrophen veranlassten Jonathan Dove 2006 zu seiner Kantate über einen 800 Jahre alten Text aus Japan. Kamo no Chōmei beschreibt in „Hojoki“, wie er sich nach einem Großbrand, gewaltigem Wirbelsturm, einer zweijährigen Hungersnot und schließlich einem Erdbeben aus dem chaotischen Leben der Hauptstadt Kyoto in eine kleine Hütte in der Natur zurückzieht. Poetisch erzählt von Leid und Vergänglichkeit und findet in der Einsamkeit Frieden.
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