Ein Forscherteam sucht nach dem sagenumworbenen Labyrinth des Minotaurus, ein riesiges Ungeheuer, halb Mensch, halb Stier. Gibt’s so was?
»Nein, natürlich nicht«, behaupten die Forscher. Man kann auf der Welt alles wissenschaftlich erklären. Aber dann kommen ihnen in ihrem Forscherlager in den kretischen Bergen doch Zweifel. Wenn am Abend die Zikaden so wundervoll zirpen, die Sternbilder funkeln. Was steckt dahinter? Wenn am Morgen die Tautropfen in den Spinnenweben hängen? Wer webt sie über Nacht? Und wieso gibt es so viele Sprichwörter: Unsere Arbeit sei »eine Sisyphusarbeit«, beschwert sich einer der Forscher, »damit verdienen wir uns keine Lorbeeren.« Wieso Lorbeeren und wer war Sisyphus? Von den Felsen werden ihre Stimmen zurückgeworfen. Von den Felsen? Oder von der unsichtbare Nymphe Echo? Statt auf ein verschollenes Labyrinth stoßen die Forscher auf immer mehr Geschichten aus einer Zeit, in der Verwandeln und Verzaubern auf der Tagesordnung standen. Vielleicht klappt das ja heute auch noch, denken die Forscher und …
Der diesjährige Kindertheaterclub taucht ein in die griechische Sagenwelt.
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