Heinrich von Kleists 1808 uraufgeführtes Lustspiel um den Dorfrichter Adam, der über seine eigenen Missetaten zu Gericht sitzen muss, zählt zu den beliebtesten Komödien der deutschen Theaterliteratur – und zu den hintersinnigsten.
Denn was wie eine Provinzposse um Schuld, Lug und Betrug daherkommt, ist im Kern ein zeitlos relevantes Lehrstück um Macht und Machtmissbrauch. Am Landestheater Tübingen setzt der erfahrene Regisseur Alexander Marusch das vielschichtige Werk jetzt neu in Szene.
Google
Yahoo
Outlook
ical