Es lebte einmal ein Kaiser, der liebte schöne Kleider so sehr, dass er sein ganzes Geld dafür ausgab.
Und es lebte zur selben Zeit ein Schneider, der dem Kaiser versprach, ihm Kleider zu nähen, die schöner wären als alle, die er je gesehen hätte. Und nicht nur das: Sie sollten für dumme Menschen und solche, die in ihrem Amt nichts taugen, unsichtbar sein. So ließ sich niemand an des Kaisers Hof - auch der Kaiser selbst nicht - anmerken, dass er die Kleider nicht sehen konnte. Bis der Kaiser sich seinem Volke zeigte ... Hans Christian Andersens Märchen über Eitelkeit und Leichtgläubigkeit wird beim Theater Tom Teuer in barockem Gewand von Herrenschneider Konrad Knopfloch erzählt, der gerne aus dem Nähkästchen plaudert und dabei auch schon einmal den Faden verliert.
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