Der Rhein als gemeinsamer Lebensraum – über die Herausforderungen der gemeinsamen Bewirtschaftung der Ressource Wasser angesichts des Klimawandels.
Der Deutsch-Französische Tag (DFT) wurde 2003 im Rahmen des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrags geschaffen. Das am 22. Januar jeden Jahres stattfindende Ereignis soll an die deutsch-französische Freundschaft erinnern und die bilateralen Beziehungen thematisieren und die Jugend mit dem jeweiligen Nachbarland bekannt machen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Vorabend in Stuttgart statt und ist eingebettet in die Reihe „Face à Gaïa – Lebensraum Rhein“.
Das Einzugsgebiet des Rheins erstreckt sich über fast 185.000 km² in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Belgien, Liechtenstein und Italien – über die Hälfte des Grand Est in Frankreich (24.000 km²) und einen großen Teil von Baden-Württemberg und der Nordschweiz. Der Rhein hat 13 Nebenflüsse mit einer Länge von mehr als 100 km, darunter die Mosel (560 km), der Main (524 km), der Neckar (367 km), die Aare (295 km) und die Ill (223 km). Das große alpine Wasserreservoir des Bodensees sichert die Trinkwasserversorgung von über vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg, die in den 183 Gemeinden des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung leben. Doch diese Ressource ist angesichts des Klimawandels in Gefahr und es bedarf der regionalen und internationalen Zusammenarbeit, um in den kommenden Jahren massive Schwierigkeiten zu verhindern.
Mit: Annabelle Kalckreuth, Leiterin der deutsch-französischen Zusammenarbeit, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein; Laurent Schmitt, Geograf und Experte für Gewässermorphologie, Professor an der Universität Straßburg, Beauftragter für Nachhaltigkeit und Co-Autor des Buchs „Rhin vivant – Histoire d'un fleuve, des poissons et des hommes“, La Nuée Bleue, 2022; Joachim Umbach, Geschäftsführer und Initiator des Vereins Rhine Clean Up.
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