60 Jahre und kein bisschen leise, so könnte man Franz Kain treffend beschreiben.
Der runde Geburtstag hat den „Spitzklicker“ eher nochmals befeuert ein weiteres Solo-Programm - es ist sein zehntes - auf die Bühne zu bringen. Er gehört zur Gruppe der alternden Menschen (51-60) und ist auf dem Sprung zur älteren Generation (61-75). Also gut, was will man machen – in jedem Fall die Kategorie „alte und sehr alte Menschen“ außen vorlassen und sich ganz auf die „Langlebigen“ (ab 100 Jahre) fokussieren. Dazu gehört das Leben auf der Bühne. Dort blüht der Ur-Woinemer auf – natürlich authentisch wie eh und je in Kurpfälzer Mundart.
Er ist guten Mutes beim Thema „Alt werden, aber dabei nicht altern“. Die 60iger sind schließlich die neuen 40iger. Er fühlt sich immer noch als toller Hecht - ganz nach dem Motto: weil ich so jung aussehe, kann es ja gar nicht sein, dass ich schon 60 bin! Was aber passiert diesen nun als ältere Generation eingestuften Menschen? Sie heißen plötzlich Jubilare, bekommen Fresskörbe mit Gutscheinen für Rollatoren, können ermäßigte Seniorentickets kaufen. Das kalte Grausen kommt Kain beim Angebot von „Ferienspielen für Senioren“ mit Holzschnitz-Workshops, Linolschnitten und Aqua-Spaß mit Schwimmnudel. Schließlich fühlt er sich immer noch als toller Hecht - auch im Nichtschwimmerbecken!
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