Ausstellung geöffnet Samstags 10-13 Uhr: 28. März · 4. April · 9. Mai · 6. Juni · 18. Juli 2026, Führung jeweils um 11 Uhr Finissage: 18. Juli 2026 · 10 Uhr
Wie begegnen wir Künstlicher Intelligenz? Als Maschine, als Werkzeug, oder als Gegenüber? Diese Zuschreibungen sagen weniger über die Technologie aus als über unsere eigenen Erwartungen und Denkmodelle. Denn: Nicht die Maschine sieht uns. Wir sehen uns selbst durch sie.
Um der vermeintlich kühlen Technik zu begegnen, arbeitet die Ausstellung bewusst mit traditionellen künstlerischen Mitteln. Die fotografischen Collagen stehen für Fragmentierung, Erinnerung und subjektive Wahrnehmung. Ihre offenen Motive lassen Raum für individuelle Deutungen. Die Titel der Arbeiten – Trust, Truth, Bias, Doubt – verweisen auf zentrale Fragen im Umgang mit KI.
Zentrale Fragen der Ausstellung sind: Wem vertrauen wir? Was verstehen wir als Wahrheit? Diese Fragen waren nie eindeutig zu beantworten – auch menschlichen Aussagen wurde nicht vorbehaltlos geglaubt. Die Ausstellung macht sichtbar, dass sich diese Unsicherheiten im Umgang mit KI fortsetzen. KI erscheint hier nicht als autonomes Subjekt, sondern als Spiegel. Ein Spiegel ohne eigenen Blick, der reflektiert, was wir in ihn hineinlegen: Normen, Machtverhältnisse, Hoffnungen und Ängste.
Eine interaktive Installation sowie begleitende Texte auf Postkarten erweitern die Ausstellung um eine zusätzliche Reflexionsebene.
Mehr Informationen unter https://www.martinweis.de/
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