„Man muss gute Sachen schreiben und wenig eitel sein.“ So Helga Schubert zum 50. Jahrestag des Bachmann-Preises, den sie selbst 2020 als 80-Jährige mit ihrem Text „Vom Aufstehen“ gewann.
Die herausragende Autorin und Psychologin wurde jahrzehntelang von der Stasi observiert und war 1989/90 parteilose Sprecherin des „Runden Tisches“ in Ostberlin. In dem Band „Judasfrauen“ befasste sie sich mit weiblicher Denunziation in der NS-Zeit. Im „Stundenbuch der Liebe“ 2023 beschrieb sie das Leben mit ihrem pflegebedürftigen Mann. „Luft zum Leben“ versammelt Texte aus sieben Jahrzehnten – „Die Ausbeute eines langen unbeugsamen Lebens. Anrührend und unverwechselbar.“ (NZZ)
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