Schauspielsolo von Michael Miensopust frei nach William Shakespeare.
In Kooperation zwischen Tonne und dem ehemaligen Leiter des Tübinger Kinder- und Jugendtheaters entsteht ein besonderes Solo über Macht und die grotesken und umso erschreckenderen Machenschaften von Autokraten am Beispiel von Shakespeares berühmtem Gräuelkönig Richard III.
Autokraten scheinen gerade wieder immer mehr in Mode zu kommen und je krasser sie ihre Macht ausüben, desto schicker scheinen sie das zu finden. Wie aber kommt jemand dazu, für seine Machtgelüste wirklich über Leichen zu gehen? Was gibt ihm das? Woher kommt dieses Verhalten? Wieviel Verletzung muss dahinterstecken, so zu werden und seine perfiden Ideen und abstrusen Fantasien auch noch in die Tat umzusetzen?
Auf besondere Art widmet sich Michael Miensopust Shakespeares Klassiker und einer seiner diabolischsten Figuren, Richard III., der seine Rolle bis zum Äußersten ausspielt. Dabei steht weniger die Geschichte an sich im Vordergrund, vielmehr die Psyche dieses Autokraten, der Versuch, – soweit überhaupt möglich – Beweggründe und Motive nachvollziehbar erscheinen zu lassen, Mechanismen und Erfahrungen, die einen Menschen so ausarten lassen, aufzudecken, um das Phänomen des Autokraten zu entlarven.
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