Rechnen ohne Strom: Von den Rechenstäbchen nach Napier zur "Rechenuhr" von Wilhelm.
Ein Menschheitstraum ging mit der Erfindung der "Rechenuhr" in Erfüllung, erlaubte sie doch erstmals alle vier Grundrechenarten einschließlich dem Ziehen von Quadratwurzeln auf mechanischem Wege durchzuführen.
Der Vortrag beleuchtet zunächst die geniale Idee des Schotten Napier, dem Kleinen Einmaleins ein unkonventionelles Aussehen zu verpassen und in diesem Kontext das Arbeitspferd des Logarithmus zu erfinden.
Beide Originale gingen in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verloren; es grenzt an ein Wunder, dass die von Schickard verfassten Skizzen und Texte aus völlig verschiedenen Regionen der Welt 1935 durch den Tübinger Wissenschaftshistoriker Franz Hammer zusammengeführt werden konnten. Erst 1960 konnte im Tübinger Audi Max der Nachbau präsentiert werden.
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