Vortrag von Arno Huth über Julius Held, der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Mosbach stammte. 1934 floh er vor der Nazi-Herrschaft in Deutschland und emigrierte in die USA. 1954 wurde er Professor für Kunstgeschichte.
Der Vortrag würdigt unter anderem seine maßgebliche Beteiligung an der Gestaltung des Synagogenplatzes in Mosbach – der Gedenkstätte an der Stelle der Synagoge, die 1938 in der Reichspogromnacht zerstört wurde. Der Synagogenplatz wurde 1986 eingeweiht.