Ein Selbstmordattentat in Israel. Kurz davor hat die Soldatin Yael die Krankenschwester Amal ohne Passierschein ins Land gelassen. In Rück- und Vorblenden erzählt Maya Arad Yasur von einer Welt, die gefangen ist im Kreislauf von Gewalt und Rache. Die israelische Autorin Maya Arad Yasur untersucht persönliche Schicksale zwischen Selbst- und Fremdbestimmung im Nahostkonflikt. Es geht ihr dabei nicht um Zuweisung oder Zurückweisung von Schuld, sondern um den Versuch, sich den Menschen in zwei Gesellschaften zu nähern, die in einem so asymmetrischen wie fatalen Kreislauf von Gewalt feststecken. Vor der Vorstellung gibt es um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion.
Di. 21. April, 19:30 Uhr, Kurhaus, Bad Rappenau, badische-landesbuehne.de