Im Sommer 2025 ermittelte der berühmteste aller Detektive bei den Kreuzgangspielen: Sherlock Holmes. Unter der Regie von Lennart Matthiesen war eine ganz neue Bühnenfassung, eine Welturaufführung der Erzählung „Ein Skandal in Böhmen“ von Arthur Conan Doyle auf der Bühne vor den romanischen Arkaden zu sehen. Die Hauptrolle spielte Johann Anzenberger.
Schon beim Publikum sehr beliebt und mit Begeisterung aufgenommen, findet die Produktion der Kreuzgangspiele nun auch in der Fachwelt Anerkennung: „Sherlock Holmes – ein Skandal“ wird mit dem „Blauen Karfunkel“ der Deutschen Sherlock Holmes Gesellschaft (DSHG) ausgezeichnet.
Festspiel-Intendant Johannes Kaetzler freut sich über diese Auszeichnung: „Kaum hat Sherlock Holmes einen Fuß auf die Kreuzgang-Bühne gesetzt, hat er auch schon einen Preis geholt! Ich freue mich sehr, dass diese wahnwitzige und kluge Inszenierung von Lennart Matthiesen und die grandiosen Schauspielerinnen und Schauspieler - allen voran Johann Anzenberger - den ‚Blauen Karfunkel‘ der deutschen Sherlock Holmes Gesellschaft gewonnen haben. Ein großer Dank geht auch an die Jury für diese so wunderbare Entscheidung. Sie ist goldrichtig, denn Sherlock Holmes wäre von diesem Votum hingerissen gewesen, ich weiß es.“
Übergeben wird der Preis an Sherlock Holmes-Darsteller Johann Anzenberger, der ihn im Rahmen seines Gastspiels „Karl Valentin und Liesl Karlstadt – die besten Szenen“ am 7. März 2026 stellvertretend für das gesamte Sherlock Holmes-Ensemble, entgegennehmen wird.
„Der Blaue Karfunkel“ ist eine Auszeichnung für bemerkenswerte Veröffentlichungen und künstlerische Leistungen. Seit 2012 wird der der Preis von der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft an Autoren und Autorinnen, Künstlerinnen und Künstler und Verlage vergeben, die sich um Sherlock Holmes und das Erbe Sir Arthur Conan Doyles besonders verdient gemacht haben.
Informationen zu den Kreuzgangspielen gibt es unter: www.kreuzgangspiele.de