Es übt eine ungebrochene Faszination aus – das Künstlerleben. Steht es doch für Freiheit, Kreativität, ungestüme Lebenslust, großes Gefühl. Wie sehr es aber auch von Existenzängsten und einem stetigen Auf und Ab begleitet sein kann, das hat Giacomo Puccini in seiner wundervollen Oper »La Bohème« verarbeitet. Sie entstand nach dem Roman von Henri Murger »Scènes de la vie de bohème«, der Puccini sofort gefesselt hat. Denn er erkannte sich selbst in den Protagonisten wieder, erlebte er doch auch solche mittellosen Studienjahre in Mailand. Er schuf eine Oper von herzzerreißender Schönheit und exzeptioneller Musikalität. Die Meininger Inszenierung fand große überregionale Beachtung und Anerkennung.
9. April bis 19. Juni, Theater Heilbronn