Wir alle können uns heute, im Jahr 2026, noch genauso wie vor über hundert Jahren mit dem Stoff von Pension Schöller identifizieren, denn es geht in dieser Posse um die ewigen Wahrheiten unserer Spezies: Wir wollen alle geliebt, gelobt und wertgeschätzt werden. Philipp Klapproth ist ein Großgrundbesitzer aus dem Berliner Umland, der mit Fleiß und harter Arbeit zu seinem Vermögen gekommen ist und jetzt seinen Ruhestand genießt. Er gibt sich als Lebemann und liebt es, sich über die Schwächen seiner Mitmenschen zu mokieren. Er hat sich auf alle Fälle seinen Sinn für Humor erhalten. Er wirkt wie ein ewiger Stenz, ein Möchtegern, ein Gernegroß , dem nichts heilig ist. In »Pension Schöller« trifft nun die bäuerlich-spießige Welt dieses Mannes in vorgerücktem Alter auf die große Stadt Berlin mit ihren Typen und Absonderlichkeiten, was zu allerhand Verwerfungen in puncto Gefühlswelt des Protagonisten und der mit ihm in Kontakt kommenden Menschen der oben genannten Pension Schöller führt: einer Schriftstellerin, einem weitgereisten Professor, einem pensionierten Major und den Mitgliedern der namensgebenden Familie Schöller. Komplettiert wird diese Menagerie durch die sympathische, aber jüngferliche Schwester Klapproths mittleren Alters und dessen in Geldnot gefangenen Neffen Alfred. Für leckere Getränke und schmackhaftes Essen auf der Kulturinsel am Kocher ist gesorgt.
Spieltermine: Do. 23. Juli: Vorpremiere, Fr. 24. Juli: Premiere, Sa. 25. Juli: 1. Aufführung, Fr, 31. Juli: 2. Aufführung, Sa. 1. August: 3. Aufführung, Kulturinsel am Kocher, Braunsbach, www.theater-in-braunsbach-ev.de