In den Osterferien ist es wieder soweit – die Junge Philharmonie Ostwürttemberg kommt auf Schloss Kapfenburg zusammen, um sich auf die Konzerte im April vorzubereiten. Beim Frühjahrsprojekt steht mit Ina Stoertzenbach zum ersten Mal seit 2005 wieder eine Frau am Dirigentenpult. Solisten sind Frederik und Henrik von Wrochem.
Heitere Eleganz, virtuose Brillanz und sinfonische Wucht – bei den anstehenden Konzerten der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg treffen drei Klangwelten aufeinander, die unterschiedlichen Epochen entsprungen sind und dennoch ein harmonisches Gesamtbild ergeben. So spannt das Programm einen Bogen von klassischen Tänzen über romantische Konzertliteratur hin zu spätromantischer Sinfonik.
Den Auftakt gestaltet das Pre-Orchester mit Mozarts beschwingten »Deutschen Tänzen«, bevor die Junge Philharmonie Ostwürttemberg die Bühne übernimmt. Das erste Stück auf dem Programm: die Fanfare aus Dukas‘ »La Péri«. Gefolgt wird es vom Konzert für Violine, Klavier und Orchester vonFelix Mendelssohn Bartholdy in der später erweiterten Orchesterfassung mit Bläsern. Solisten sind Frederik und Henrik von Wrochem.
Die Brüder sind 21 und 23 alt und musizieren seit frühester Kindheit gemeinsam als Duo. Aufgewachsen in Stuttgart, erhielten sie früh Unterricht bei Lehrern wie Ovidiu Abramovici, Andrej Jussow und Christoph Wyneken. Die Nachwuchstalente wurden mehrfach mit ersten Preisen beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« ausgezeichnet. Henrik studiert seit 2023 Klavier bei Prof. Peter Nagy in Stuttgart, Frederik Violine bei Prof. Aleksey Semenenko in Essen. Als Duo Wrochem treten sie regelmäßig in renommierten Konzertsälen auf, darunter die Liederhalle Stuttgart, Schloss Mainau, das Beethovenhaus Bonn, das Kulturzentrum Schloss Kapfenburg und die Stadthalle Aalen.
Beim Konzert der Jungen Philharmonie erwecken ihre virtuosen Soli gemeinsam mit dem transparenten, farbenreichen Orchesterklang Mendelssohn Bartholdys funkelndes Jugendwerk zu neuem Leben. Zum Abschluss des Konzertabends erklingt dann Sibelius’ kraftvolle Zweite Symphonie, deren Finale zu den eindrucksvollsten Höhepunkten der sinfonischen Literatur zählt.
Dirigiert wird das Frühjahrsprojekt von Ina Stoertzenbach. Die gebürtige Stuttgarterin ist seit dem Wintersemester 2024/25 Chefdirigentin des Abaco Orchester München und aktuell auch am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Assistentin für die Oper »Dialogues des Carmélites« tätig.
In Kürze schließt sie ihr Studium in der Dirigierklasse von Marcus Bosch und Georg Fritzsch an der HMT München ab. Zuvor absolvierte sie ein Studium der Schulmusik und Kirchenmusik an der HfM Freiburg.
Das Programm
Wolfgang Amadeus Mozart: Deutsche Tänze
Paul Dukas: Fanfare aus »La Péri«
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine, Klavier und Orchester d-Moll, MWV O 4
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 43
Junge Philharmonie Ostwürttemberg – Vom Wachsen und Werden
Leitung: Ina Stoertzenbach
Solisten: Frederik von Wrochem
(Violine) & Henrik von Wrochem (Klavier)
Die Konzerte
Sa. 11. April, 20 Uhr, Stadthalle Aalen
So. 12. April, 18 Uhr, CCS Schwäbisch Gmünd
Sa. 18. April, 20 Uhr, Waldorfschule Heidenheim
alle Infos & Tickets: www.jpo-w.de