Rund 18.000 Besucherinnen und Besucher erleben jedes Jahr die Opernfestspiele Heidenheim (OH!), eines der renommiertesten Klassikfestivals Deutschlands. Seit 1964 verwandeln die Festspiele gemeinsam mit ihrem Publikum Heidenheim in einen kulturellen Hotspot, der national und international geschätzt wird. 2025 wurden die Festspiele zudem mit dem internationalen OPER! Award als »Bestes Festival« ausgezeichnet. Unter dem Motto »MachtMenschen!« starteten die OH! 2026 Ende November in den Vorverkauf. Wie in den vergangenen Jahren bringen Künstlerinnen und Künstler von Weltrang ihre Produktionen auf den Heidenheimer Schlossberg. Bereits Anfang Juli begann der Vorverkauf für die beiden großen Opern des Festivals: Verdis »Otello« im Rittersaal von Schloss Hellenstein, inszeniert von Rosetta Cucchi, und Andreas Baeslers »Macbeth« im Festspielhaus CCH. Damit setzen die OH! einen Shakespeare-Schwerpunkt auf dem Schlossberg. »Macbeth« ist die zehnte Verdi-Oper im chronologischen Zyklus der frühen Werke bei den OH!, während »Otello«, 40 Jahre später entstanden, als reifes Meisterwerk gilt. Die Junge Oper präsentiert 2026 Sebastian Schwabs »Holle!« ab 24. Juni im Margarete-Hannsmann-Saal der Stadtbibliothek. Eröffnet wird das Festival mit der Late Night am 6. Juni im Kunstmuseum: Solistinnen und Solisten der OH! sowie das Crossover-Streichquartett »Die Nixen« sorgen für beste Unterhaltung, bevor ein DJ Lounge-Atmosphäre schafft.
Am 12. Juni beginnen die Festspiele auf dem Konzertpodium mit »Das himmlische Leben«: Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung des Bayreuther »Ring«-Dirigenten Pietari Inkinen spielt Mahlers 4. Sinfonie sowie Orchesterlieder von Sibelius. Solistin ist die finnische Sopranistin Tuuli Takala. Intimer wird es am 21. Juni in der Pauluskirche beim Konzert »Macht der Besinnung«, wenn die vocapella und das Vokalwerk Rossinis »Petite Messe solennelle« nur von Klavier und Harmonium begleitet singen. Weitere musikalische Höhepunkte sind das Galakonzert »Naturlaute« am 15. Juli mit Webers »Freischütz«-Ouvertüre, Beethovens 6. Sinfonie und Eötvös’ »Speaking Drums«. Aufgeführt wird das Programm von der Cappella Aquileia unter Marcus Bosch und dem Weltklasse-Perkussionisten Alexej Gerassimez. Den Abschluss bilden die Last Nights am 23. und 26. Juli unter dem Motto »Symphonic Grooves«: Hits von Gershwin bis Ellington, dargeboten vom Thilo Wolf Quartett und dem Festspielorchester Stuttgarter Philharmoniker, lassen den Rittersaal erklingen. Jazzfans dürfen sich am 14. Juni auf die Jazzgala mit dem Electro-Jazz-Quartett ToyToy und der NDR Bigband im Festspielhaus CCH freuen; drei Jazzfrühstücke im Juli ergänzen das Programm. Zahlreiche Extras machen Heidenheim sieben Wochen lang zur Festspielstadt par excellence.
Die Programm-Highlights:
Fr. 12. Juni, 19.30 Uhr: »Das himmlische Leben«, Festspielhaus CCH
So. 14. Juni, 19.30 Uhr: Jazzgala »ToyToy x NDR Big Band«, Festspielhaus CCH
Fr. 3. Juli bis 25. Juli, jeweils 20 Uhr: »Otello«, Rittersaal Schloss Hellenstein/Festspielhaus CCH
Do. 16. & Sa. 18. Juli, jeweils 19.30 Uhr: »Macbeth«, Festspielhaus CCH
23. & 26. Juli, jeweils 19.30 Uhr: »Symphonic Grooves«, Rittersaal Schloss Hellenstein/Festspielhaus CCH
Opernfestspiele Heidenheim 2026, Sa. 6. Juni bis So. 26. Juli, verschiedene Locations in Heidenheim, alle Infos, Tickets & Termine: opernfestspiele.de
