Der Wahlkreis Schwäbisch Gmünd umfasst die Gemeinden Abtsgmünd, Böbingen an der Rems, Durlangen, Essingen, Göggingen, Heubach, Iggingen, Lorch, Mutlangen, Schwäbisch Gmünd und Waldstetten. Etwa 110.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen. Die Grünen setzen erneut auf Martina Häußler, die bei der letzten Wahl erfolgreich war. Für die CDU kandidiert erneut Tim Brückner, der Vorsitzende des Kreisverbandes Heidenheim. Die AfD schickt Unternehmer Günter Rentschar ins Rennen. Die FDP bleibt mit ihrem Kreisvorsitzenden Chris-Rober Berendt bei der bewährten Kandidatur. Die SPD setzt auf das neue Gesicht Ulrike von Streit, die kommunalpolitisch gut vernetzt ist. Für Die Linke tritt Friseurmeisterin Nina Eisenmann an.
Die wichtigsten Fragen zur MORITZ Landtagskandidatenvorstellung werden im FAQ beantwortet.
Die Kandidaten*
(*Die Anordnung der Kandidaten erfolgt nach dem Erststimmenanteile bei der Landtagswahl 2021 im Wahlkreis)
Foto: Mario Klaiber
Martina Häußler (Bündnis 90/ Die Grünen)
Martina Häußler ist 61 Jahre alt, gelernte Erzieherin und Betriebswirtin. Sie führt ein eigenes Beratungsunternehmen und ist seit 2021 Mitglied des Landtags.
Mehr Informationen zur Kandidatin gibt es auf der Website.
Foto: Marcel Ditrich
Tim Bückner (CDU)
Tim Bückner ist 42 Jahre alt und Rechtswissenschaftler. Er ist seit 2021 Abgeordneter im Landtag und u.a. polizeilicher Sprecher seiner Fraktion.
Mein wichtigstes Vorhaben in der kommenden Legislaturperiode ist…
…die wirtschaftliche Stärke und die innere Sicherheit in Baden-Württemberg zu festigen, sind die zentralen Themen, die mich in meiner tagtäglichen politischen Arbeit für die Menschen in meinem Wahlkreis und in unserem Land leiten. Baden-Württemberg lebt von einer leistungsfähigen Wirtschaft, vom Mittelstand über das Handwerk bis hin zu innovativen Hightech-Unternehmen. Dafür, dass sie die besten Rahmenbedingungen haben, möchte ich mich einsetzen: weniger Bürokratie, mehr Fachkräfte und gezielte Unterstützung bei der Digitalisierung und Transformation. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Menschen sich überall sicher fühlen können, sowohl in unseren Städten als auch auf dem Land. Dafür brauchen wir eine starke Polizei, moderne Ausrüstung und konsequente Strafverfolgung. Sicherheit und wirtschaftliche Stärke sind zwei Seiten derselben Medaille: Nur wenn beides stimmt, bleibt unser Land zukunftsfähig und lebenswert.
Für meinen Wahlkreis möchte ich erreichen, dass…
…unsere Region stark, wirtschaftlich innovativ und lebenswert bleibt. Mir ist wichtig, dass es gute Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie eine moderne Infrastruktur gibt. Familien sollen auf verlässliche Betreuung, gute Schulen, eine funktionierende Nahversorgung und gut ausgebaute Verkehrswege zählen können. Auch unsere Vereine und das Ehrenamt möchte ich weiter stärken, denn sie halten unsere Gesellschaft zusammen. Mein Ziel ist ein Wahlkreis, in dem die Bürgerinnen und Bürger gerne leben, arbeiten und sich zuhause fühlen. Denn Politik bedeutet für mich, den Menschen zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Dafür werde ich mich weiterhin voller Leidenschaft und Begeisterung für unseren Wahlkreis Schwäbisch Gmünd im Landtag engagieren.
Für mich bedeutet Baden-Württemberg…
…Heimat, Verantwortung und Zukunft. Unser Land steht für Fleiß, Erfindergeist und Zusammenhalt. Das sind Werte, die ich politisch weiter vorantreiben möchte. Baden-Württemberg verbindet wirtschaftliche Stärke mit hoher Lebensqualität, landschaftlicher Vielfalt und kulturellem Reichtum. Für mich ist es ein Privileg, hier leben und politisch mitgestalten zu dürfen. Damit unser Land auch künftig ein Ort bleibt, an dem Leistung sich lohnt, Gemeinschaft zählt und der auch kommenden Generationen beste Perspektiven eröffnet. Deshalb heißt es: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken.
Mehr Informationen zum Kandidaten gibt es auf der Website.
Günter Rentschar (AfD)
Günter Rentschar ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und mittelständischer Unternehmer. Er ist stellvertretender Kreisschatzmeister der AfD Ostalb.
Mehr Informationen zum Kandidaten gibt es auf der Website.
Stephanie Trenz Photography
Chris-Robert Berendt (FDP)
Chris-Robert Berendt ist Gymnasiallehrer. Er ist Kreisvorsitzender der FDP Ostalb und war Delegierter beim Landes- und Bezirksparteitag.
Mein wichtigstes Vorhaben in der kommenden Legislaturperiode ist…
... dass Bildung und wirtschaftliche Stärke wieder konsequent zusammengedacht werden. Mein eigener Lebensweg hat mir gezeigt, wie entscheidend gute Bildung, faire Chancen und verlässliche Rahmenbedingungen sind. Nicht alles läuft geradlinig – umso wichtiger ist es, dass unser Bildungssystem auffängt, ermutigt und neue Wege ermöglicht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Schulen verlässlich funktionieren, Lehrkräfte gute Arbeitsbedingungen haben und berufliche Bildung den Stellenwert bekommt, den sie verdient. Gleichzeitig braucht unsere Wirtschaft Luft zum Atmen: weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und mehr Vertrauen in diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung übernehmen. Bildung ist für mich keine Ideologie, sondern die Grundlage für Selbstständigkeit, Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg.
Für meinen Wahlkreis möchte ich erreichen, dass…
... junge Menschen echte Perspektiven haben – egal ob sie studieren, eine Ausbildung machen oder einen ganz eigenen Weg gehen. Ich kenne Schule nicht nur aus Konzeptpapieren, sondern aus dem Alltag. Ich weiß, wo es hakt, wo Engagement verpufft und wo Unterstützung fehlt. Genau deshalb will ich eine Politik, die Praxis ernst nimmt und nicht am Reißbrett entsteht.
Wirtschaftlich wünsche ich mir einen Wahlkreis, in dem Betriebe investieren können, Fachkräfte bleiben und Kommunen handlungsfähig sind. Starke Schulen, gute Ausbildungsbetriebe, funktionierende Infrastruktur und kurze Wege in der Verwaltung gehören für mich untrennbar zusammen. Politik sollte ermöglichen, dass Ideen umgesetzt werden – nicht sie ausbremsen.
Für mich bedeutet Baden-Württemberg…
... ein Land der Möglichkeiten. Hier habe ich erlebt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen gefördert werden und Verantwortung übernehmen dürfen. Baden-Württemberg lebt vom Mittelstand, von engagierten Lehrkräften, von Ausbildern, von Unternehmern und von Menschen, die jeden Tag ihren Beitrag leisten – oft ganz still.
Damit das so bleibt, braucht es eine Politik, die Freiheit schützt, Leistung anerkennt und Aufstieg durch Bildung möglich macht. Als Liberaler stehe ich für Vertrauen statt Bevormundung, für Chancen statt Vorgaben und für eine Wirtschaftspolitik, die Wohlstand sichert und sozialen Zusammenhalt stärkt. Dieses Baden-Württemberg möchte ich mitgestalten – nah an den Menschen und mit Blick nach vorn.
Mehr Informationen zum Kandidaten gibt es auf der Website.
Ulrike von Streit (SPD)
Ich bin junge Mutter, Arbeitnehmerin und Kommunalpolitikerin. Durch meine Arbeit als Referentin für Extremismusprävention weiß ich um die Folgen einer Gesellschaft, in der jeder nur sich selbst der Nächste ist. Ich stehe für Solidarität und Respekt, das begründe ich auch aus meinem christlichen Glauben.
Mein wichtigstes Vorhaben in der kommenden Legislaturperiode ist…
...die Umsetzung des politischen Versprechens der kostenlose Bildung für alle, von der Kita bis zum Meister oder Master. Hier müssen wir Familien bei Kitakosten dringend entlasten und in unsere Kinder investieren. Das Handwerk wird dabei endlich einer akademischen Laufbahn gleichgestellt. Es ist nämlich das Handwerk und handwerklicher Erfindungsgeist, der unser Bundesland wirtschaftlich groß gemacht hat.
Für meinen Wahlkreis möchte ich erreichen, dass…
...wir den wirtschaftlichen Abschwung abwenden. Mein Wahlkreis hat in den vergangenen Jahren immer wieder Hiobsbotschaften zum Stellenabbau aushalten müssen. Das geht mittlerweile an die Substanz. Wenn wir wirtschaftliche. Anreize durch Investitionen schaffen, die gleichzeitig mit einer Standortbindung einhergehen, wäre das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Grundsätzlich müssen wir unsere Industrie diversifizieren, weg von der Abhängigkeit vom Autobau. Ergänzend zu den Maßnahmen der Bundesregierung will die SPD Fördermittel zur Verfügung stellen, um Automobil-Zulieferbetrieben den Wandel ihrer Geschäftsmodelle hin zur Elektromobilität und in andere Industriebereiche zu ermöglichen. Solche Mittel möchte ich in meinem Wahlkreis wirken sehen.
Für mich bedeutet Baden-Württemberg…
...Anstand und Bodenständigkeit. Schafferinnen und Schaffer, die ohne viele Worte mit ehrlicher Arbeit das Land am Laufen halten. Respekt in unserer Vielfalt. Baden Württemberg bedeutet für mich Heimat und ein Dialekt, der mich entspannt. Schwäbisch isch g'sond!
Mehr Informationen zur Kandidatin gibt es auf der Website.
Foto: Die Linke
Nina Eisenmann (DIE LINKE)
Nina Eisenmann ist 31 Jahre alt, Friseurmeisterin und setzt sich für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie für die Verbesserung des Gesundheitssystems ein.
Mehr Informationen zur Kandidatin gibt es auf der Website.